
Geschenke für Pelletgrill-Fans
Geschenke für Pelletgrill-Fans zu Weihnachten und Black Friday: Thermometer, Handschuhe, Butcher Paper, Pellet-Set und Helfer im Datenvergleich.
Kaufberatung

Kurz gesagt: Ein vertikaler Pelletsmoker stapelt die Roste übereinander und bietet viel Garfläche auf wenig Stellfläche; dafür erreicht er meist keine hohen Grilltemperaturen und eignet sich eher zum Räuchern und Low & Slow als zum Scharfanbraten.
In unserer Modelldatenbank überwiegen Fass- und Kammergrills. Der vertikale Pelletsmoker geht einen anderen Weg: Er baut in die Höhe statt in die Breite und sieht aus wie ein Räucherschrank. Diese Seite erklärt, wie die Bauform funktioniert, welche Zahlen der Hersteller dazu nennt und für wen sie sich lohnt. Alternativen im Überblick findest du im Vergleich der Pelletgrills.
Hinweis: Stand: Oktober 2026. In unserer Modelldatenbank steht derzeit ein vertikaler Pelletsmoker, der Pit Boss Pro Series 4 (PBV4PS2). Die Aussagen zu Einzelwerten stammen aus der Anleitung und der Produktseite dieses Geräts. Allgemeine Bewertungen sind als unsere Einschätzung gekennzeichnet.
Ein vertikaler Pelletsmoker ist ein Pelletgerät mit hohem, schrankförmigem Garraum, in dem mehrere Roste übereinander liegen. Das Glossar erklärt den Begriff unter Vertikaler Smoker. Vom Kammer-Smoker unterscheidet ihn die stehende Anordnung, vom Offset-Smoker der Verzicht auf eine seitliche Feuerbox. Das Funktionsprinzip bleibt das eines Pelletgrills: Ein Motor treibt eine Förderschnecke an, die Pellets aus dem Behälter in den Brenntopf transportiert, und ein digitaler Regler hält die Temperatur.
Beim Pit Boss Pro Series 4 beschreibt die Anleitung den Aufbau von unten nach oben: Wasserschale, Wärmeablenkplatte, vier Grillroste. Die Wärmeablenkplatte fängt laut Anleitung tropfendes Fett auf und leitet es in die Fettwanne. Der Rauchabzug sitzt an der Oberseite des Schranks. Über die Dichtung am Rauchabzug lässt sich der Luftstrom im Garraum beeinflussen; bei niedriger Temperatur soll sie weiter geöffnet bleiben. Die Pellets lagern in einer separaten Pelletkammer mit eigener Leerungstür, die Asche sammelt eine Schale an der Vorderseite.
| Merkmal | Pit Boss Pro Series 4 (PBV4PS2) |
|---|---|
| Garfläche gesamt | 6.948 cm² auf vier Rosten |
| Räuchervolumen | 0,09 m³ |
| Temperaturbereich | 65 bis 215 °C |
| Pelletkammer | 29,4 kg |
| Brennstoffzufuhr-Rate (Nennwert) | 1,5 kg/h |
| Außenmaße (B × T × H) | 679 × 682 × 1.394 mm |
| Gewicht | 70 kg |
| Steuerung | digitales PID-Steuergerät, WLAN und Bluetooth über die Pit Boss SmokeiT App, 1 Fleischfühler inklusive |
Die Zahlen stammen aus der Bedienungsanleitung. Die Produktseite nennt zusätzlich ein großes Sichtfenster, Konvektionsgaren mit Gebläse sowie automatisches Einschalten und Abkühlen. Weitere Daten bündelt die Modellseite zum Pit Boss Pro Series 4. Was die Steuerung unter dem Namen PID leistet, erklärt das Glossar unter PID-Controller.
Der Vorteil der Bauform ist der geringe Platzbedarf. Teilt man die Garfläche durch die Grundfläche des Geräts, ergibt sich eine einfache Vergleichszahl. Die Rechnung nutzt die Außenmaße (Breite × Tiefe) und die Gesamt-Garfläche laut Hersteller:
| Gerät | Garfläche gesamt | Breite × Tiefe | Stellfläche | Garfläche je Stellfläche |
|---|---|---|---|---|
| Pit Boss Pro Series 4 (vertikal) | 6.948 cm² | 67,9 × 68,2 cm | ca. 4.630 cm² | ca. 1,50 |
| Weber Searwood XL (Kammer) | 6.270 cm² | 128 × 58,5 cm | ca. 7.490 cm² | ca. 0,84 |
| Weber Searwood (Kammer) | 4.180 cm² | 98 × 58,5 cm | ca. 5.730 cm² | ca. 0,73 |
Der vertikale Smoker bietet danach rund das Anderthalbfache an Garfläche pro Quadratzentimeter Stellfläche, die beiden Weber-Kammergrills erreichen etwa 0,7 bis 0,8. Ob die Breitenangaben der Hersteller Seitenablagen enthalten, handhaben die Hersteller unterschiedlich, deshalb ist der Wert ein Richtwert. Deutlich wird der Unterschied trotzdem: Wer auf einer kleinen Terrasse viel Grillgut gleichzeitig garen will, gewinnt mit der stehenden Bauform Platz. Für Geräte mit kleiner Gesamtgröße lohnt auch der Blick in unsere Übersicht zu kleinen Pelletgrills.
Praxistipp: Plane nicht nur die Stellfläche, sondern auch die Höhe von 139,4 cm und das Gewicht von 70 kg ein. Das Gerät steht auf vier Rädern, ist aber nicht für den Transport in Betrieb gedacht: Pit Boss warnt ausdrücklich davor, einen heißen oder laufenden Grill zu bewegen.
Der geringere Temperaturbereich ist die auffälligste Einschränkung. Der Pit Boss Pro Series 4 endet bei 215 °C. Der Hersteller beschreibt den Hochtemperaturbereich von 190 bis 215 °C als Bereich zum Grillen bei hoher Hitze ohne Flammenkontakt. Für Scharfanbraten oder direktes Flammgrillen ist das Gerät nach diesen Angaben nicht ausgelegt. In unserer Modelldatenbank erreichen die Fassgrills dagegen 260 bis 316 °C, die Kammergrills 230 bis 315 °C. Wer Steaks scharf angrillen will, sucht besser ein Gerät mit Direktflamme, etwa einen der Weber-Searwood-Grills, die Weber mit DirectFlame-Grillen bis 315 °C beschreibt.
| Bauform (Modelle in unserer Datenbank) | Garfläche | Höchsttemperatur | Pelletbehälter | Gewicht |
|---|---|---|---|---|
| Fass-Pelletgrill (13) | 2.511 bis 6.258 cm² | 260 bis 316 °C | 8 bis 13,2 kg | 56,2 bis 110 kg |
| Kammer-Pelletgrill (14) | 3.036 bis 7.471 cm² | 230 bis 315 °C | 7,2 bis 14,5 kg | 45,5 bis 84 kg |
| Vertikaler Pelletsmoker (1) | 6.948 cm² | 215 °C | 29,4 kg | 70 kg |
Weitere Nachteile ergeben sich aus der Konstruktion, wobei die Bewertung teils unsere Einschätzung ist:
Sicherheit: Halte laut Anleitung mindestens 305 mm Abstand zu brennbaren Bauten an den Seiten und an der Rückseite ein. Stelle das Gerät nicht unter brennbare Decken, Überhänge, Markisen, Sonnenschirme oder Pavillons und nicht auf brennbare Untergründe wie trockenes Gras, Holzspäne, Mulch oder Zierrinde. Betreibe es nie in Innenräumen, Garagen, Zelten oder Fahrzeugen. Maßgeblich ist die Bedienungsanleitung des Herstellers.
Die Bauform passt zu Grillern, die viel Garfläche brauchen und wenig Platz haben, die überwiegend räuchern und lange Garzeiten fahren und die Wert auf einen großen Pelletvorrat legen. Große Fleisch-, Fisch- oder Geflügelstücke, für die Pit Boss das Heißräuchern empfiehlt, lassen sich auf den Ebenen verteilen. Pit Boss empfiehlt in der Anleitung den niedrigen Bereich für langsames Garen und für den Rauchgeschmack.
Weniger geeignet ist sie, wenn du regelmäßig Steaks scharf anbraten oder bei hoher Hitze garen willst. Auch wer sein Gerät oft bewegen möchte, wählt besser ein kompakteres Modell. Als Einstieg zum Thema eignet sich die Seite Pelletgrill für Anfänger, eine breite Marktübersicht liefert die Hauptseite zum Vergleich der Pelletgrills.
Ein vertikaler Pelletsmoker bietet auf kleiner Grundfläche eine große Garfläche, einen sehr großen Pelletbehälter und einen für Low & Slow passenden Temperaturbereich. Dem stehen eine Obergrenze von 215 °C, eine Tür statt eines Deckels und das Gewicht von 70 kg gegenüber. Wer vor allem räuchert und lange gart, findet hier ein passendes Gerät. Wer auch scharf grillen will, schaut besser auf Kammer- oder Fassgrills.
Zur Auswahl hilft der Vergleich der Pelletgrills. Wer wenig Platz hat, kann zusätzlich unsere Übersicht zu kleinen Pelletgrills prüfen.
Er ist ein Pelletgerät mit schrankförmigem Garraum und übereinander liegenden Rosten. Pellets liefert eine Förderschnecke in den Brenntopf, ein digitaler Regler hält die Temperatur. Beim Pit Boss Pro Series 4 sind es vier Roste mit zusammen 6.948 cm².
Der Pit Boss Pro Series 4 misst laut Anleitung 679 × 682 mm Grundfläche bei 1.394 mm Höhe und wiegt 70 kg. Dazu kommen Sicherheitsabstände von mindestens 305 mm zu brennbaren Bauten an Seiten und Rückseite.
Bei diesem Modell nicht. Der Temperaturbereich reicht von 65 bis 215 °C, der Hersteller beschreibt den oberen Bereich als Grillen bei hoher Hitze ohne Flammenkontakt. Für Searing sind Geräte mit Direktflamme besser.
Die Pelletkammer fasst 29,4 kg, die Nennrate beträgt 1,5 kg/h. Rechnerisch ergibt das rund 20 Stunden. Die reale Laufzeit im Low-&-Slow-Betrieb dürfte nach unserer Einschätzung länger sein, weil der Nennwert keine Temperatur nennt. Belegen können wir das nicht.
Nicht grundsätzlich. Er gewinnt bei Garfläche pro Stellfläche und Pelletvorrat, verliert bei Höchsttemperatur. Die Entscheidung hängt davon ab, ob du hauptsächlich räucherst oder auch scharf grillen willst.