
Weber
Searwood 600
Kammer-Pelletgrill · Mittelklasse
- Grillfläche
- 4.180 cm²
- Temperatur
- 80–315 °C
- Pelletbehälter
- 9 kg
- WLAN/App
- ja
Marken & Modelle

Kurz gesagt: Weber bietet in Deutschland zwei Pelletgrill-Linien: den Searwood mit Direktflamme und bis zu 315 °C sowie den Smoque mit SmoqueVent-System und bis zu 260 °C, jeweils in normaler und XL-Größe.
Weber ist historisch vor allem für Kugelgrills bekannt. Auf dieser Seite vergleichen wir die vier Modelle aus unserer Datenbank nach Herstellerangaben. Wie sie sich gegen Traeger, Pit Boss und andere schlagen, zeigt der Pelletgrill-Vergleich.

Kurzfazit der Redaktion
Weber Searwood 600
Der Searwood 600 verbindet laut Weber Direktflamme, WLAN und einen Temperaturbereich von 80 bis 315 °C in der Mittelklasse und ist damit das vielseitigste Weber-Modell mit Amazon-Angebot.
Weber hat seinen Sitz in Palatine im US-Bundesstaat Illinois. Laut Wikipedia geht das Unternehmen auf die Weber Bros. Metal Works zurück, die am 8. Mai 1893 gegründet wurden. George Stephen Sr. baute 1951 den ersten runden Kesselgrill und verkaufte ihn ab 1952 als „George’s Barbecue Kettle“. Später wurde daraus die Weber-Stephen Products Co. Am 5. August 2021 ging Weber an die New Yorker Börse, im Dezember 2022 übernahm BDT Capital Partners die verbleibenden Aktien.
Diese Eckdaten helfen vor allem bei der Einordnung: Weber bringt jahrzehntelange Erfahrung im Grillbau mit, im Pelletbereich ist die Modellfamilie in Deutschland aber noch überschaubar. Auf der deutschen Weber-Seite heißt der Searwood 600 einfach „Searwood Holzpelletgrill“ (Art.-Nr. 1500130), der XL „Searwood XL Holzpelletgrill“ (Art.-Nr. 1500131).
Die Tabelle fasst die vier Modelle zusammen. Die Grillfläche ist die Summe aus Hauptrost und Warmhalterost, wie Weber Deutschland sie angibt.
| Modell | Grillfläche gesamt | Temperaturbereich | Pelletbehälter | Gewicht | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|---|
| Smoque | 3.832 cm² | bis 260 °C | 9 kg | 45,5 kg | Mittelklasse |
| Searwood 600 | 4.180 cm² | 80 bis 315 °C | 9 kg | 57 kg | Mittelklasse |
| Smoque XL | 5.922 cm² | bis 260 °C | 9 kg | 55,5 kg | Mittelklasse |
| Searwood XL 600 | 6.270 cm² | 80 bis 315 °C | 9 kg | 71,5 kg | Oberklasse |
Alle vier Modelle haben WLAN und Bluetooth über die App Weber Connect, einen Rapid-React-PID-Temperaturregler, die SmokeBoost-Einstellung, zwei Fühler im Lieferumfang und laut Weber eine Aufheizzeit von maximal 15 Minuten. Die Smoque-Modelle nennen keine Untergrenze für den Temperaturbereich, deshalb lassen wir sie offen. Der Pelletbehälter fasst bei allen Modellen den Inhalt eines 9-kg-Sacks.
| Modell | Bauform | Grillfläche | Temperatur | Pelletbehälter | WLAN | Direktflamme | Preisklasse | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Weber Searwood 600 | Kammer-Pelletgrill | 4.180 cm² | 80–315 °C | 9 kg | ja | ja | Mittelklasse | Preis prüfen* |
| Weber Searwood XL 600 | Kammer-Pelletgrill | 6.270 cm² | 80–315 °C | 9 kg | ja | ja | Oberklasse | Preis prüfen* |
Das Besondere am Searwood ist die Möglichkeit, direkt über der Flamme zu grillen. Weber spricht von DirectFlame-Grillen mit durchgehender Sear Zone. Damit rückt der Searwood näher an einen klassischen Grill heran, als es bei reinen Pelletsmokern üblich ist. Was dieses Prinzip bedeutet, erklärt das Glossar unter Direktflamme.
Die Zahlen: Der Searwood 600 hat 4.180 cm² (Hauptrost 2.710 cm² plus Warmhalterost 1.470 cm²), der Searwood XL 600 kommt auf 6.270 cm² (4.064 cm² plus 2.206 cm²). Beide arbeiten zwischen 80 und 315 °C. Mit SmokeBoost hält der Grill laut Weber 80 °C, um mehr Raucharoma zu erzeugen. Ein Fett- und Ascheauffangsystem sitzt vorne am Gerät.
Bei den Maßen ist der Unterschied deutlich. Der Searwood 600 misst bei geschlossenem Deckel 98 x 58,5 x 116 cm (Breite, Tiefe, Höhe), bei offenem Deckel 98 x 72,5 x 151 cm. Der XL ist mit 128 cm breiter und mit 71,5 kg gut 14 kg schwerer. Plane vor dem Kauf Stellfläche und Deckelhöhe ein.
Hinweis: Auf der deutschen Weber-Seite fehlen beim Searwood die Angaben zu Pelletbehälter und Fühlerzahl. Wir stützen uns hier auf das Weber-Datenblatt für Australien und Neuseeland (9 kg, 2 Fühler). Ob die deutsche Ausführung abweicht, ist nicht belegt. Prüfe die Werte im Zweifel in der Anleitung deines Geräts.
Der Smoque ist die Rauch-orientierte Linie. Das SmoqueVent-System lässt den Rauch laut Weber ums Grillgut zirkulieren. Die Bedienung läuft über ein digitales Weber-Connect-LCD-Bedienfeld. Auch hier gibt es zwei Fühleranschlüsse und zwei mitgelieferte Fühler, den Rapid-React-Regler und die SmokeBoost-Funktion bei 80 °C.
Der Smoque hat 3.832 cm² Gesamtfläche (Hauptrost 2.484 cm² plus Warmhalterost 1.348 cm²) und wiegt 45,5 kg. Der Smoque XL bietet 5.922 cm² (3.838 cm² plus 2.084 cm²) und wiegt 55,5 kg. Beide erreichen laut Hersteller bis zu 260 °C, also 55 Grad weniger als der Searwood. Ob sie eine Direktflamme nutzen, nennt Weber nicht, daher führen wir keine Aussage dazu.
Die Smoque-Modelle haben kein Amazon-Angebot in unserer Datenbank. Die Details findest du auf den Modellseiten für den Smoque und den Smoque XL.
| Kriterium | Searwood | Smoque |
|---|---|---|
| Höchsttemperatur | 315 °C | 260 °C |
| Direktflamme | Ja, mit Sear Zone | Nicht angegeben |
| Rauchführung | SmokeBoost bei 80 °C | SmoqueVent und SmokeBoost bei 80 °C |
| Bedienfeld | Digitale Bedienelemente am Grill | Digitales Weber-Connect-LCD-Bedienfeld |
| Kleinstes Modell | 4.180 cm² | 3.832 cm² |
| Größtes Modell | 6.270 cm² | 5.922 cm² |
| Gewicht | 57 bis 71,5 kg | 45,5 bis 55,5 kg |
Wer Steaks scharf anbraten und gleichzeitig langsam räuchern will, liegt beim Searwood richtig. Wer überwiegend bei niedrigen Temperaturen arbeitet und ein leichteres Gerät sucht, schaut auf den Smoque. Für klassisches Low & Slow ist die Untergrenze entscheidend. Beim Searwood liegt sie laut Weber bei 80 °C, beim Smoque nennt Weber keine.
Alle Modelle sind per WLAN und Bluetooth mit der App Weber Connect verbunden. Wie die Verbindung grundsätzlich funktioniert und worauf du bei der Einrichtung achten solltest, steht im Glossar unter WLAN-Steuerung. Weitere Geräte mit App-Funktion vergleichen wir im Beitrag Pelletgrill mit WLAN.
Das Temperaturmanagement übernimmt der Rapid-React-Regler. Weber bezeichnet ihn als PID-Temperaturregler. Wie ein PID-Controller arbeitet, erklärt das Glossar. Wie genau sich das im Alltag auswirkt, können wir ohne eigene Dokumentation nicht belegen. Wir geben dir deshalb nur die Herstellerangabe wieder.
Weber vertreibt eigene Hartholzpellets. Welche Pelletsorten und Mengen für dein Modell zulässig sind, steht in der Bedienungsanleitung. Verwende ausschließlich Brennstoff, den der Hersteller freigibt. Den Unterschied zwischen Grillpellets und Heizpellets sowie passende Sorten zeigen wir im Bereich Grillpellets.
Sicherheit: Aufstellort, Abstand zu brennbaren Materialien, Betrieb bei Wind und das Verhalten bei Fett- und Ascherückständen regelt die Bedienungsanleitung des Herstellers. Halte dich an die dort genannten Vorgaben und reinige Fett- und Ascheauffangsystem regelmäßig, wie dort beschrieben.
Zwei Weber-Modelle sind aktuell bei Amazon gelistet. Die Einordnung folgt den Datenblättern, nicht eigener Praxiserfahrung.

Für wen: Für Haushalte, die Direktflamme, WLAN und ein mittleres Format in der Mittelklasse suchen.
Der Searwood 600 deckt Räuchern bei niedriger Temperatur ebenso ab wie scharfes Anbraten. Mit 4.180 cm² Gesamtfläche reicht er für die meisten Haushalte.

Für wen: Für Gruppen und Feste, bei denen viel Grillgut gleichzeitig auf den Rost soll.
Der XL ist die größte Searwood-Variante in Deutschland. Gegenüber dem 600 bietet er 2.090 cm² mehr Fläche. Brauchst du diese Reserve nicht, genügt der kleinere Searwood.
Alle vier Weber-Modelle führt die deutsche Weber-Seite derzeit (Stand: Oktober 2026). Als auslaufend haben wir keines markiert. Beim Kauf über Händler lohnt sich trotzdem ein Blick auf die genaue Artikelnummer, damit du Datenblätter richtig zuordnest. Alle Markenhubs findest du in der Markenübersicht, die einzelnen Datenblätter unter Modelle.
Weber hält mit Searwood und Smoque zwei klar getrennte Konzepte bereit: Direktflamme und 315 °C auf der einen, Rauchführung und ein leichteres Gerät auf der anderen Seite. Für die meisten Käufer ist der Searwood 600 der sinnvolle Mittelweg, der XL der Weg für große Runden. Wer das Gewicht gering halten will, prüft den Smoque. Im Pelletgrill-Vergleich siehst du die Weber-Modelle im Verhältnis zu Traeger und Pit Boss, mehr zum Wettbewerb auf den Seiten Traeger und Pit Boss.
Der Searwood erlaubt laut Weber Direktflamme-Grillen und erreicht bis zu 315 °C. Der Smoque setzt auf das SmoqueVent-System und erreicht bis zu 260 °C. Außerdem sind die Smoque-Modelle leichter.
Ja, alle vier Modelle unserer Datenbank unterstützen WLAN und Bluetooth über die App Weber Connect. Die Einrichtung beschreibt die Bedienungsanleitung.
Alle vier Modelle fassen laut Weber-Datenblatt den Inhalt eines 9-kg-Sacks. Beim Searwood stammt die Angabe aus dem Datenblatt für Australien und Neuseeland, nicht von der deutschen Produktseite.
Weber nennt eine Aufheizzeit von maximal 15 Minuten. Wie lange dein Grill unter realen Bedingungen braucht, hängt von Wetter und Zieltemperatur ab.
Ja, der Searwood bietet laut Weber DirectFlame-Grillen mit einer durchgehenden Sear Zone. Beim Smoque macht Weber keine entsprechende Angabe.
Für die meisten Haushalte reichen der Searwood 600 oder der Smoque mit 4.180 beziehungsweise 3.832 cm². Wer häufig Gäste hat, plant mit dem Searwood XL 600 oder dem Smoque XL mit 6.270 beziehungsweise 5.922 cm².
* Affiliate-Link: Wir erhalten bei einem Kauf eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern; maßgeblich ist die Angabe bei Amazon zum Zeitpunkt des Kaufs.

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