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Weber Searwood vs. Traeger Woodridge

Inhalt
Kurz gesagt: Die Searwood 600 ist kompakter, leichter und erreicht 315 °C mit Direktflamme, die Woodridge bietet mit 5.548 cm² mehr Kochfläche und 11 kg Pelletbehälter – beide liegen in der Mittelklasse.
Weber Searwood 600 und Traeger Woodridge treten oft gegeneinander an, weil beide WLAN-Steuerung, zwei Roste und eine ähnliche Preisklasse mitbringen. Dieses Duell stellt die Herstellerangaben aus unserer Modell-Datenbank Kopf an Kopf (Stand: Oktober 2026). Für den Überblick über alle Geräte hilft die Pelletgrill-Bestenliste.

Kurzfazit der Redaktion
Weber Searwood 600
Für die meisten Terrassen ist die Searwood 600 die schlüssigere Wahl: Sie ist kleiner, leichter, bietet einen belegten Temperaturbereich von 80 bis 315 °C und Direktflamme. Die Woodridge lohnt sich vor allem, wenn du Kochfläche und Behältervolumen brauchst.
- 80 bis 315 °C und DirectFlame laut Weber
- 98 x 58,5 x 116 cm bei geschlossenem Deckel, 57 kg
- Zwei Fleischfühler im Lieferumfang
- Grillfläche
- 4.180 cm²
- Temperatur
- 80–315 °C
- Pelletbehälter
- 9 kg
- WLAN/App
- ja
- Unabhängig ausgewählt
- Dein Preis ändert sich nicht
- Daten: Herstellerangaben, Stand Oktober 2026
Searwood 600 und Woodridge Kopf an Kopf
Die Vergleichstabelle zieht die Werte direkt aus der Datenbank. Sie enthält neben den beiden Duellanten auch die größeren Schwestern Searwood XL 600 und Woodridge Pro.
| Modell | Bauform | Grillfläche | Temperatur | Pelletbehälter | WLAN | Direktflamme | Preisklasse | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Weber Searwood 600 | Kammer-Pelletgrill | 4.180 cm² | 80–315 °C | 9 kg | ja | ja | Mittelklasse | Preis prüfen* |
| Traeger Woodridge | Fass-Pelletgrill | 5.548 cm² | bis 260 °C | 11 kg | ja | k. A. | Mittelklasse | Preis prüfen* |
| Weber Searwood XL 600 | Kammer-Pelletgrill | 6.270 cm² | 80–315 °C | 9 kg | ja | ja | Oberklasse | Preis prüfen* |
| Traeger Woodridge Pro | Fass-Pelletgrill | 6.258 cm² | bis 260 °C | 11 kg | ja | k. A. | Oberklasse | Datenblatt |
Die folgende Tabelle ordnet jedes Kriterium ein und nennt, wo ein Modell laut Herstellerangaben vorn liegt. Das ist keine Bewertung, sondern eine Zuordnung nach Datenlage.
| Kriterium | Weber Searwood 600 | Traeger Woodridge | Vorteil |
|---|---|---|---|
| Bauform | Kammer-Pelletgrill | Fass-Pelletgrill | Kein Vorteil, Geschmackssache |
| Gesamtkochfläche | 4.180 cm² (2.710 Hauptrost + 1.470 Warmhalterost) | 5.548 cm² (3.355 Rost 1 + 2.193 Rost 2) | Woodridge |
| Temperaturbereich | 80 bis 315 °C | Höchstens 260 °C, Mindesttemperatur nicht veröffentlicht | Searwood |
| Direktflamme | Ja, DirectFlame mit durchgehender Sear Zone | Nicht veröffentlicht | Searwood |
| Pelletbehälter | 9 kg | 11 kg | Woodridge |
| Fleischfühler im Lieferumfang | 2 | 1 kabelgebunden, Bluetooth-Sonden kompatibel | Searwood |
| Steuerung | Rapid React PID-Temperaturregler, digitale Bedienelemente, SmokeBoost | Vollständig digitaler Regler mit Farbdisplay, WiFIRE | Kein Vorteil |
| App und WLAN | Weber Connect (WLAN und Bluetooth) | Traeger App (WiFIRE) | Kein Vorteil |
| Maße (Deckel geschlossen) | 98 x 58,5 x 116 cm | 127 x 68,6 x 117 cm | Searwood (kompakter) |
| Gewicht | 57,0 kg | 63 kg | Searwood (leichter) |
| Reinigung | Fett- und Ascheauffangsystem vorne | EZ-Clean Fett- und Aschebehälter | Kein Vorteil |
| Erweiterbarkeit | Keine Zubehörschiene in der Datenbank | P.A.L. Pop-And-Lock Schiene, ModiFIRE-kompatibel | Woodridge |
| Preisklasse (unsere Einschätzung) | Mittelklasse | Mittelklasse | Gleichstand |
Hinweis: Pelletbehälter (9 kg) und Fühlerzahl (2) der Searwood stammen aus dem Weber-Datenblatt für Australien und Neuseeland, nicht von der deutschen Produktseite. Die Searwood 600 heißt auf weber.com/DE „Searwood Holzpelletgrill“. Beide Werte sind Herstellerangaben und keine eigenen Messungen.
Kochfläche und Maße
Die Woodridge kommt laut Traeger auf 5.548 cm² Gesamtkochfläche, die Searwood 600 auf 4.180 cm². Das sind 1.368 cm² oder rund ein Drittel mehr Platz bei der Woodridge. Selbst der erste Rost der Woodridge mit 3.355 cm² ist größer als der Hauptrost der Searwood mit 2.710 cm².
Dafür beansprucht die Woodridge mehr Raum: 127 cm Breite gegenüber 98 cm, 68,6 cm Tiefe gegenüber 58,5 cm. Die Höhe mit geschlossenem Deckel ist mit 117 und 116 cm praktisch gleich. Bei offenem Deckel nennt Weber 98 x 72,5 x 151 cm für die Searwood 600.
Praxistipp: Die Gesamtkochfläche enthält bei beiden Herstellern auch den zweiten Rost bzw. Warmhalterost. Für große Fleischstücke zählt vor allem die Fläche des ersten Rostes: 2.710 cm² bei der Searwood 600, 3.355 cm² bei der Woodridge.
Temperaturbereich und Direktflamme
Hier ist der Unterschied am größten. Die Searwood 600 nennt laut Weber einen Bereich von 80 bis 315 °C und führt DirectFlame mit durchgehender Sear Zone. Die SmokeBoost-Einstellung hält 80 °C, um mehr Raucharoma zu erzeugen. Aufheizen soll laut Weber in maximal 15 Minuten gelingen.
Bei der Woodridge liegt die Obergrenze bei 260 °C. Eine Mindesttemperatur veröffentlicht Traeger für das Modell nicht. Ob die Woodridge Direktflamme-Grillen erlaubt, geht aus den Herstellerangaben nicht hervor; wir führen das Feld daher als „nicht veröffentlicht“. Was die Sear-Funktion bedeutet, steht im Glossar unter Direktflamme (Sear-Funktion).
Für klassisches Räuchern bei niedrigen Temperaturen sind beide Geräte ausgelegt. Wer regelmäßig Steaks oder Burger scharf anbraten will, findet bei der Searwood die besser belegten Möglichkeiten. Hintergrundwissen zur Methode liefert der Glossareintrag Low & Slow.
Sicherheit: Beim Grillen mit offener Flamme gelten besondere Regeln zu Abständen, Fettmanagement und Aufstellort. Beachte dafür die Bedienungsanleitung des Herstellers.
Pelletbehälter, Fühler und Bedienung
Der Pelletbehälter der Woodridge fasst 11 kg, der der Searwood 600 9 kg. Mehr Volumen heißt weniger Nachfüllen bei langen Sessions, ob die Pellets tatsächlich länger reichen, hängt aber von Temperatur und Wetter ab. Zum Thema gibt es im Glossar den Eintrag Pelletverbrauch.
Bei den Fühlern liegen im Lieferumfang der Searwood zwei Fleischfühler, bei der Woodridge eine kabelgebundene Fleischsonde. Die Woodridge ist laut Hersteller kompatibel mit Bluetooth-Sonden und arbeitet mit RTD- statt Thermoelement-Fühlern. Wie sich dieser Unterschied in der Praxis auswirkt, geben die Herstellerangaben nicht her.
Bei der Bedienung setzen beide auf Digitalregler und WLAN. Die Woodridge hat ein Farbdisplay und WiFIRE, die Searwood einen Rapid React PID-Temperaturregler und digitale Bedienelemente am Grill. Wer WLAN-Funktionen einordnen will, findet Hilfe auf der Seite Pelletgrill mit WLAN.
Reinigung und Zubehör
Traeger bietet bei der Woodridge den EZ-Clean Fett- und Aschebehälter. Weber nennt für die Searwood ein Fett- und Ascheauffangsystem an der Vorderseite. Mehr als diese Bezeichnungen nennen die Datenblätter nicht, einen direkten Vergleich der Reinigung können wir deshalb nicht belegen.
Zusätzliche Erweiterungsmöglichkeiten gibt es bei der Woodridge in Form der P.A.L. Pop-And-Lock Schiene, die laut Traeger ModiFIRE-kompatibel ist. In der Datenbank hat die Searwood keine vergleichbare Schiene.
Die größeren Schwestern: Searwood XL und Woodridge Pro
Wer mehr Fläche sucht, kommt in beiden Reihen in die Oberklasse. Die Weber Searwood XL 600* bietet 6.270 cm² Gesamtkochfläche (4.064 Hauptrost + 2.206 Warmhalterost), wiegt 71,5 kg und misst 128 x 58,5 x 116 cm. Die Temperaturspanne bleibt bei 80 bis 315 °C.
Das Gegenstück bei Traeger ist die Woodridge Pro mit 6.258 cm², 11 kg Pelletbehälter und 79 kg Gewicht. Sie ergänzt den Super Smoke Modus, einen digitalen Pelletsensor in der App, eine klappbare Seitenablage und eine Warmhaltefunktion. Mit der Seitenablage misst sie 170 cm in der Breite. Weitere Hinweise zur Woodridge-Familie liefert die Seite Traeger, zu den Searwood-Modellen die Seite Weber.
Die Gesamtkochflächen von Searwood XL 600 (6.270 cm²) und Woodridge Pro (6.258 cm²) liegen praktisch gleichauf. Der Unterschied liegt im Gewicht: Die Woodridge Pro wiegt 7,5 kg mehr.
Welches Modell passt zu wem?

Weber Searwood 600
Für wen: Für alle, die räuchern und scharf anbraten wollen und wenig Platz haben.
- Temperaturbereich 80 bis 315 °C
- DirectFlame mit Sear Zone
- Kompakter und leichter als die Woodridge
- Mit 4.180 cm² deutlich weniger Fläche als die Woodridge
- Pelletbehälter von 9 kg kleiner
Die Searwood 600 ist laut unserer Einschätzung ein Mittelklasse-Gerät. Sie wiegt 57 kg und verfügt über zwei Fühler im Lieferumfang.
- Grillfläche
- 4.180 cm²
- Temperatur
- 80–315 °C
- Pelletbehälter
- 9 kg
- WLAN/App
- ja

Traeger Woodridge
Für wen: Für alle, die viel Fläche und einen großen Behälter haben wollen und mit 260 °C Höchsttemperatur auskommen.
- 5.548 cm² Gesamtkochfläche
- 11 kg Pelletbehälter
- P.A.L. Pop-And-Lock Schiene für Zubehör
- Obergrenze 260 °C
- Nur eine Fleischsonde im Lieferumfang
- Größere Stellfläche nötig
Die Woodridge wiegt 63 kg und misst 127 x 68,6 x 117 cm. Sie nutzt WiFIRE und die Traeger App.
- Grillfläche
- 5.548 cm²
- Temperatur
- bis 260 °C
- Pelletbehälter
- 11 kg
- WLAN/App
- ja
Vier Faustregeln helfen bei der Entscheidung:
- Kleiner Garten, Terrasse oder wenig Stauraum: Searwood 600 mit schmalerer Bauform.
- Familie, Gäste, lange Sessions: Woodridge wegen Fläche und Behältergröße.
- Scharfes Anbraten ist dir wichtig: Searwood, weil Direktflamme und 315 °C belegt sind.
- Du nutzt bereits Traeger-Zubehör: Woodridge mit P.A.L.-Schiene und Traeger App.
Fazit
Die Datenlage ist klar: Die Searwood 600 punktet bei Temperaturbereich, belegter Direktflamme, Fühlerzahl, Maßen und Gewicht. Die Woodridge gewinnt bei Kochfläche, Pelletbehälter und Zubehörschiene. Bei Preisklasse, App und Reinigung gibt es keinen belegbaren Vorteil.
Unsere Einschätzung: Wer eine kompakte Allzweckmaschine sucht, liegt mit der Searwood 600 richtig. Wer viel Platz hat und viel auf einmal grillen will, nimmt die Woodridge. Weitere Modelle im Vergleich zeigt die Pelletgrill-Bestenliste. Der Markenvergleich Traeger gegen Weber ordnet die beiden Hersteller zusätzlich ein. Die Einzelseiten findest du unter Weber Searwood 600 und Traeger Woodridge.
Häufige Fragen
Welcher Grill ist größer, Searwood 600 oder Woodridge?
Die Woodridge hat mit 5.548 cm² mehr Gesamtkochfläche als die Searwood 600 mit 4.180 cm². Sie braucht aber auch mehr Stellfläche: 127 x 68,6 x 117 cm gegenüber 98 x 58,5 x 116 cm bei der Searwood.
Welcher Grill wird heißer?
Die Searwood 600 mit bis zu 315 °C. Die Woodridge erreicht laut Traeger 260 °C. Eine Mindesttemperatur ist bei der Woodridge nicht veröffentlicht, bei der Searwood nennt Weber 80 °C.
Kann die Woodridge mit Direktflamme grillen?
Traeger veröffentlicht dazu keine Angabe, daher führen wir das Feld als „nicht veröffentlicht“. Bei der Searwood nennt Weber DirectFlame mit durchgehender Sear Zone. Ob und wie du direkt grillst, regelt die Bedienungsanleitung deines Geräts.
Haben beide Modelle WLAN?
Ja. Die Woodridge nutzt WiFIRE mit der Traeger App, die Searwood 600 arbeitet mit Weber Connect über WLAN und Bluetooth. Beide Systeme überwachen den Grill per Smartphone.
Gibt es größere Varianten der beiden Modelle?
Ja: bei Weber die Searwood XL 600 mit 6.270 cm², bei Traeger die Woodridge Pro mit 6.258 cm² und die Woodridge Elite mit der gleichen Kochfläche. Beide gehören laut unserer Einschätzung zur Oberklasse.
Quellen
- Weber Deutschland – Searwood Holzpelletgrill (Weber, abgerufen Oktober 2026)
- Weber Deutschland – Searwood XL Holzpelletgrill (Weber, abgerufen Oktober 2026)
- Traeger Deutschland – Woodridge Pelletgrill (Traeger, abgerufen Oktober 2026)
- Traeger Deutschland – Woodridge Pro Pelletgrill (Traeger, abgerufen Oktober 2026)
- Traeger Deutschland – Woodridge Elite Pelletgrill (Traeger, abgerufen Oktober 2026)
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